Forensik zum Anfassen am Campus Rheinbach
Drei Tage lang Hochschulluft schnuppern und selbst zu Nachwuchs-Ermittlern werden: Diese Gelegenheit bot das MINT-EC-Camp „Campus Crime Lab – Forensik zum Anfassen“ am Campus Rheinbach der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Unter den 16 Teilnehmenden aus dem regionalen MINT-EC-Netzwerk Bonn-Rhein-Sieg-Ahr waren auch die Schülerinnen Fiona Reuter, Milla Greving und Lara Ißler vom Hardtberg-Gymnasium.
Spurensuche im Labor
Im Mittelpunkt des Camps stand die Frage, wie naturwissenschaftliche Methoden zur Aufklärung von Kriminalfällen eingesetzt werden. Die Schülerinnen und Schüler erhielten Einblicke in Materialwissenschaften, Biologie und analytische Chemie, besuchten Vorlesungen und arbeiteten selbst in den Laboren der Hochschule. Besonders die DNA-Analysen und die praktische Untersuchung von Faser- und Lackspuren hinterließen bei den Teilnehmenden einen bleibenden Eindruck. Mit diesem Wissen gelang es den Nachwuchs-Forensikern ein Fall von Fahrerflucht praktisch lückenlos aufzudecken.
Lernen und Gemeinschaft erleben
Neben dem fachlichen Programm sorgte ein Rahmenprogramm für Abwechslung und Gelegenheit zum Austausch mit Jugendlichen anderer Schulen, besonders ein Krimidinner am Abend kam hervorragend an. Dass das Camp ein voller Erfolg war, zeigte das abschließende Feedback, bei dem die Teilnehmenden besonders betonten, dass das Camp ihre Studien- und Berufsorientierung im MINT-Bereich gestärkt habe. Organisiert wurde das Camp im Rahmen des regionalen MINT-EC-Netzwerks gemeinsam mit Prof. Dr. Mandy Gieler von der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Ermöglicht wurde die Veranstaltung durch die großzügige Förderung der Berdelle-Hilge-Stiftung, die insbesondere schulübergreifende MINT-Angebote an der Schnittstelle von Schule und Hochschule unterstützt. Ein herzlicher Dank gilt der Stiftung sowie allen beteiligten Hochschulangehörigen, die den Jugendlichen spannende Einblicke in die faszinierende Welt der Forensik ermöglicht haben.
