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Die unterschiedlichen Probleme und Situationen von Schülerinnen und Schülern erfordern vielfältige Formen und Ansprechpartner für Beratung:

Lehrerinnen und Lehrer

Besonders die Klassenlehrer und Jahrgangsstufenleiter übernehmen Beratungsaufgaben. Sie sind den Schülerinnen und Schülern aus dem Unterricht bekannt und vertraut. Sie sind die ersten Ansprechpartner für alle Fragen und Probleme.

Spezielle Aufgabenbereiche werden von Lehrerinnen und Lehrern sowie z.T. von älteren Schülerinnen und Schülern betreut.

BeratungslehrerInnen ergänzen und intensivieren das Beratungsangebot. Mit ihnen kann bei Bedarf Kontakt von allen Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrern aufgenommen werden.

Externe Berater an unserer Schule

Zusätzlich bieten zwei Schulsozialarbeiter der Stadt Bonn sowie ein psychologischer Berater der Caritas Bonn Sprechstunden in unserer Schule an.

Link zum psychologischen Berater

Link zu den Schulsozialarbeitern

  

Das ausführliche Beratungskonzept:

Gegen Ende des 1. und 2. Halbjahres der Qualifikationsphase führen die Jahrgangsstufenleiter verstärkt Individualberatungen mit Blick auf individuelle Laufbahnplanungen im weiteren Verlauf der Qualifikationsphase (u. a. Wahl- und Pflichtfächer, mögliche Fachabwahlen, Kandidaten für das 3. bzw. 4. Abiturfach, Fördermöglichkeiten bei defizitären Leistungen, FHR-Abschluss) durch.

Anfang des 3. Halbjahres der Qualifikationsphase (Q2.1) werden die die Schülerinnen und Schüler auf einer Jahrgangsstufenversammlung noch einmal über die Zulassungsbedingungen für die Abiturprüfung, über das Verfahren bei der Durchführung der Abiturprüfung und über die Voraussetzungen für das Bestehen der Abiturprüfung informiert.

Nach der Bekanntgabe der Ergebnisse in den schriftlichen Abiturfächern werden die Schülerinnen und Schüler bei ihren Entscheidungen im Zusammenhang mit den angesetzten oder freiwilligen mündlichen Prüfungen im 1. bis 3. Abiturfach beraten.

Unabhängig von den hier aufgeführten Informations- und Beratungsveranstaltungen informieren alle Lehrerinnen und Lehrer ihre Schülerinnen und Schüler und ggf. deren Eltern über die individuelle Lern- und Leistungsentwicklung in dem betreffenden Fach und beraten sie. Die Fachberatung umfasst auch das Aufzeigen von Fordermöglichkeiten (z.B. Teilnahme an Wettbewerben) und Fördermöglichkeiten (z.B. Teilnahme an „Schüler helfen Schülern“, „Lerncoaching“). Schülerinnen und Schüler mit Defizitgefährdung werden systematisch und frühzeitig (i. d. R. jeweils gegen Quartalsende) mithilfe eines Fachberatungsbogens erfasst und erhalten nach einem Beratungsgespräch mit der Lehrkraft konkrete Förderempfehlungen zur Verbesserung ihres Leistungsstandes. Der Fachberatungsbogen wird der Jahrgangsstufenleitung als weitere Beratungsgrundlage übergeben.


Studien- und Berufswahlvorbereitung

Die Maßnahmen zur Studien- und Berufswahl können in dem dazu erstellten Konzept nachgelesen werden.


Beratung bei Lern- und Verhaltensproblemen / Problemen im sozialen Umgang

Die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer koordinieren die Beratungstätigkeit in ihren Klassen und sind erste Ansprechpartner, da in der Regel sie den Schülerinnen und Schülern näher bekannt sind und sowohl ihre Lern- als auch ihre persönliche Situation genauer kennen und beurteilen können. Beratungsbedarf kann auf Seiten der Schülerinnen und Schüler, der Eltern oder der Lehrerinnen und Lehrer bestehen. Gespräche können im Rahmen des Elternsprechtages oder ausführlicher nach Terminabsprache während des gesamten Schuljahres stattfinden.
Die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer vermitteln ggf. an weitere beratende Fachkräfte (z.B. Erprobungsstufen- , Mittelstufen- oder Oberstufenkoordinator, Beratungslehrerinnen / -lehrer, Lehrer mit Ausbildung im „Lerncoaching“, Streitschlichter, Lehrer mit Ausbildung im „no blame approach“ , schulpsychologischer Dienst, psychosoziale Sprechstunde in der Schule, Schulsozialarbeiter der Stadt Bonn oder auch externe Beratungsstellen).

Um den Unterricht möglichst störungsfrei durchführen zu können und um gleichzeitig Schülerinnen und Schülern, die durch Unterrichtsstörungen auffallen, eine Möglichkeit zu geben, ihr Verhalten zu ändern, gibt es an unserer Schule den Trainingsraum. Bei Bedarf reflektieren hier die Schülerinnen und Schüler ihr störendes Verhalten und überlegen positive Verhaltensänderungen. Sie werden dabei von betreuenden Eltern oder Lehrerinnen bzw. Lehrern beraten.

Die Beratungslehrerinnen und –lehrer beraten je nach Bedarf Schülerinnen und Schüler, Eltern oder Kollegen. Dies kann auf Vermittlung durch Klassenlehrerinnen oder Klassenlehrer geschehen, sie können aber auch direkt von Schülerinnen und Schülern oder Eltern aufgesucht werden.
Beratungslehrerinnen und –lehrer ergänzen und intensivieren die Beratungstätigkeit der Klassen- und Fachlehrer. Sie stehen als Ansprechpartner bereit und werden tätig im Rahmen von

- unterschiedlichen pädagogischen und psychosozialen Problemen,
- Problemen im Lern- und Arbeitsverhalten,
- Fragen zur Berufswahl,
- Schulangst / Prüfungsangst / Schulverweigerung,
- Konflikten innerhalb der Schulgemeinschaft,
- Mobbing,
- Schwierigkeiten im Sozialverhalten,
- Schwierigkeiten im emotionalen Verhalten,
- kollegialer Beratung (Angebot einer kollegialen Fallberatung),
- Vermittlung zwischen Schule und außerschulischen Beratungseinrichtungen,
(z.B. Beratungsstelle des Caritasverbandes der Stadt Bonn, Ev. Beratungsstelle Bonn,
„update“-Fachstelle für Suchtprävention / Caritas Bonn u.a.).

Grundlagen ihrer Beratungstätigkeit sind

- Vertraulichkeit und Kontinuität,
- Freiwilligkeit des Beratungsgesprächs,
- Blick auf die Gesamtsituation (systemischer Ansatz),
- Förderung besonderer Fähigkeiten und Begabungen,
- Unterstützung und Begleitung bei lösungsorientierten Prozessen,
- Vermittlung von weiteren Beratungsangeboten innerhalb und außerhalb der Schule.

Ebenso wie die Klassenlehrerinnen und -lehrer stehen die Beratungslehrer im Rahmen des Elternsprechtages und besonders während ihrer Sprechzeiten (s. Homepage) oder nach individueller Terminabsprache für beratende Gespräche zur Verfügung. Lehrerinnen und Lehrer unserer Schule sind per E-mail zu erreichen unter der einheitlichen Adresse:

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Lerncoaching

Lernen kann manchmal große Probleme bereiten, und das aus den verschiedensten Gründen. Ob die Schüler nicht von sich aus lernen, weil die inneren Widerstände zu groß sind, oder ob sie zu viel und ineffektiv lernen, oder ob die Aufregung vor Klausuren und Arbeiten so stark ist, dass Denkblockaden entstehen –Probleme dieser und ähnlicher Art können dazu führen, dass der schulische Erfolg und damit auch das Selbstwertgefühl stark beeinträchtigt werden. Hier setzt das Lerncoaching an: Der Schüler kann sich dank der Unterstützung eines Lerncoaches seiner Lernschwierigkeiten bewusst werden, sich selbst realistische Ziele setzen und diese auf der Grundlage seiner vorhandenen Stärken eigenständig und eigenverantwortlich umsetzen. Voraussetzung ist die freiwillige Teilnahme des Schülers am Coaching.
In Einzelgesprächen leitet der Coach den Schüler mit Hilfe vielfältiger Methoden dazu an, die für ihn passenden Lösungsschritte selber zu entwickeln und umzusetzen. Diese werden in einem weiteren Gespräch auf ihre Wirksamkeit überprüft und wenn nötig den besonderen Lern- und Lebensumständen des Schülers angepasst.
Lerncoaching als eine Form der Individuellen Förderung ist damit besonders geeignet, den schulischen Erfolg ebenso wie die Persönlichkeitsentwicklung auch im Hinblick auf die Verantwortung für das eigene Lernen positiv zu beeinflussen.
Sowohl der Schüler selber als auch die Eltern unterschreiben vor Beginn des Lerncoachings eine vorgefertigte Anmeldung, in der die Grundlagen des Coachings kurz erklärt sind. Die Beratungslehrer sprechen dann mit dem Schüler insgesamt maximal fünf Termine – jeweils im Abstand von ca. 2 – 4 Wochen - ab. Während der Coaching-Sitzungen werden die jeweiligen Ziele und Lösungsstrategien schriftlich festgehalten und dem Schüler ausgehändigt. Je nach Bedarf werden die Klassen- und Fachlehrer sowie die Eltern in den Lerncoaching-Prozess einbezogen. Nach Abschluss des Coachings wird die Teilnahme dem Schüler auf einem Formblatt für die Schülerakte bescheinigt. Im Abschlussgespräch evaluiert der Coach kurz mit dem Schüler Verlauf und Ergebnis des Coachings. In der Regel soll der letzte Termin des Coachings dazu mit größerem zeitlichem Abstand zum vorherigen Termin festgesetzt werden (ca. 6 -8 Wochen), um auch die Nachhaltigkeit des Coachings prüfen zu können.

LRS-Beratung

Auf der Grundlage des Erlasses zur „Förderung von Schülerinnen und Schülern bei besonderen Schwierigkeiten im Erlernen des Lesens und Rechtschreibens (LRS)“ (RdErl. d. KM vom 19. 07. 1991) ist im Mai 2018 ein schulinternes Konzept zum Umgang mit LRS entwickelt worden. Dieses befasst sich mit der pädagogischen Feststellung von Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten insbesondere im Rahmen des Deutschunterrichts (Diagnose), Fördermaßnahmen, Möglichkeiten eines Nachteilsausgleichs sowie Aspekten der Leistungsbewertung. Ein zentrales Anliegen ist die enge Kooperation zwischen Schule und Eltern sowie mit dem Elternarbeitskreis "Teilleistungsschwäche LRS / Legasthenie und Dyskalkulie" am Hardtberg-Gymnasium. In den Jgst. 5 und 6 werden LRS-Förderkurse eingerichtet, in denen Schülerinnen und Schüler mit entsprechendem Bedarf individuell in Kleingruppen gefördert werden.

Streitschlichterprojekt

Im Umgang mit Konflikten ist es uns wichtig, dass unsere Schülerinnen und Schüler lernen, konstruktive und gewaltfreie Lösungen zu finden. Sie sollen ihre eigene Konfliktfähigkeit entwickeln und lernen, Konflikte eigenverantwortlich miteinander zu besprechen.

Dazu gibt es das Streitschlichter-Projekt:
Jedes Jahr werden Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 im Rahmen einer AG zu Streitschlichtern nach dem „Bensberger Modell“ ausgebildet. Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung führen die Streitschlichter in den darauf folgenden Schuljahren Streitschlichtungen mit jüngeren Schülerinnen und Schülern durch. Als zentrale Voraussetzungen für den Erfolg der Intervention im Rahmen des Streitschlichtermodells gelten Freiwilligkeit zur Teilnahme, Bereitschaft zur Eigenverantwortlichkeit der betroffenen Schülerinnen und Schüler sowie eine sogenannte „win-win-Situation“ als Ergebnis.
Die Streitschlichterausbildung wird ergänzt durch das eintägige Seminar der Stadtwerke Bonn zum „Konfliktlotsen im Bus“, in dem rechtliche Grundlagen sowie Grundlagen zur Entstehung von Konflikten und Handlungsmöglichkeiten in konkreten Bus-Situationen vermitttel und in Rollenspielen erprobt werden.
Darüber hinaus können die Teilnehmer der Streitschlichter AG an einem eintägigen Work-shop zum Thema „Mobbing“ teilnehmen, wodurch sie zur Mitarbeit im zugehörigen Präventionsprojekt „Mobbingscouts“ befähigt sind (vgl. Abschnitt 2.3.3. Präventionsarbeit).
In den 5. Klassen wird präventiv das Thema „Umgang mit Konflikten“ im Politikunterricht bearbeitet; dabei stellen sich die Streitschlichter den Kindern persönlich vor und das Konzept der Schlichtung wird ihnen verständlich erklärt.

Präventionsarbeit

Ziel der schulischen Präventionsarbeit am HBG ist die Förderung von Selbstvertrauen und Selbstbehauptung sowie Kommunikations- und Entschlussfähigkeit, aber auch die Vermittlung von Wertvorstellungen, Eigenverantwortung und positiven emotionalen Erlebnissen. Grundsätzlich geschieht diese Förderung in jedem Fach- bzw. Klassenunterricht. Einige Präventionsangebote werden von älteren Schülerinnen und Schülern für jüngere angeboten. Dieser Einsatz von sogenannten „Peers“ ermöglicht zum einen eine höhere Akzeptanz der vermittelten Inhalte bei den Teilnehmern. Zum anderen trägt die Ausbildung und die Durchführung der Angebote bei den älteren Schülerinnen und Schülern deutlich zu deren Persönlichkeitsentwicklung im Hinblick auf Eigenständigkeit und Verantwortungsübernahme bei.

Im Politik- und Religions- bzw. PP-Unterricht der 5. bis 7. Klassen wird das Programm „Erwachsen werden“ (Lions Quest) durchgeführt. Dabei werden in der Klasse 5 und 6 Themen wie Freundschaft, gute Klassengemeinschaft, Gefühle, eigene Ziele u.a. bearbeitet sowie in Klasse 7 im Religions- bzw. PP-Unterrricht das Kapitel zur Suchtprävention.

Am Ende des 5. Schuljahres oder im 6. Schuljahr nehmen die Schülerinnen und Schüler an einer zweistündigen Präventionsveranstaltung zum Thema „Mobbing“ teil. Diese Doppelstunde wird von ausgebildeten Streitschlichtern mit einer Zusatzqualifikation zum „Mobbingscout“ durchgeführt und beinhaltet die Themen: Grundlagen, Strukturen und Ursachen von Mobbingsituationen, schädliche Folgen, Vermeidungs- und Handlungsmöglichkeiten sowie Ansprechpartner.
Im 5. bis 8. Schuljahr führen die „Medienscouts“ (ausgebildete Schülerinnen und Schüler ab Klasse 9 s.u.) jeweils eine Doppelstunde zur Prävention im Bereich „Medien“ durch, in der sie die jüngeren Mitschüler über Grundlagen hinsichtlich Recht und Verhalten sowie der Ge-fahr von Suchtverhalten bei der Mediennutzung informieren.

In der Jahrgangsstufe 8 nehmen die Schülerinnen und Schüler für jeweils drei Doppelstunden an einem Suchtpräventionsangebot teil.
Neben der allgemeinen Suchtprävention wird mit dem Alkoholpräventionskoffer gearbeitet, welcher Materialien, Methoden und Übungen zum Thema Alkohol enthält. Er wird nach entsprechender Schulung einer Lehrkraft eingesetzt und bietet eine kompakte, in der Praxis erprobte Sammlung interaktiver Methoden zur Alkohol-Prävention.
In Kleingruppen informieren sich die Schülerinnen und Schüler über verschiedene Suchtmittel, lernen Suchtverläufe einzuordnen, sowie eine Sucht zu erkennen und zukünftig eigenen und fremden Alkoholkonsum einzuschätzen.

Am Ende der 8. Klasse nehmen alle Schülerinnen und Schüler an dem Präventionsangebot „Klang meines Körpers“ zum Thema „Ess-Störungen“ (Werkstatt Lebenshunger) teil. Dieses Angebot besteht neben einer zweistündige inhaltliche Information im Religions- bzw. Philosophie-Unterricht in einer kreativen Auseinandersetzung mit dem Thema im Rahmen der Ausstellung „Klang meines Körpers“ unter der Leitung unserer Schulsozialarbeiterin und ausgebildeten Fachlehrern und der Angabe von Hilfsangeboten.

Das Hardtberg-Gymnasium nimmt außerdem an dem Projekt „Medienscouts“ der Landesanstalt für Medien NRW teil. Dabei werden sechs Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 zu Medienscouts ausgebildet. Diese Ausbildung beinhaltet u.a. Themen wie soziale Netzwerke, Gefahren im Netz, kreative Mediennutzung, Datenschutz, Urheberrechte, Cybermobbing und Mediensucht und wird von einer Medienpädagogin des Medienzentrums Bonn und der Kriminalpolizei NRW durchgeführt. Diese Schülerinnen und Schüler sind dann für mehrere Jahre zum einen Ansprechpartner bei Problemen für andere SchülerInnen und zum anderen Mediatoren für eine verantwortungsvolle Mediennutzung. Sie nehmen weiterhin an Aufbauworkshops des Medienzentrums und der Polizei teil und werden durch eine Lehrerin begleitet und organisiert. Die ausgebildeten Medienscouts führen jedes Schuljahr in allen Klassen der Jahrgangsstufen 5 bis 7 Workshops durch, in denen sie ihr Wissen zu digitalen Medien an die SchülerInnen weitervermitteln. Zusätzlich beraten die Medienscouts Klassen, in denen ein Problem z.B. Cybermobbing aufgetreten ist und versuchen dies mit den SchülerInnen zu lösen. Im Rahmen der Projektwochen werden zusätzlich Projekte zur Erweiterung der Medienkompetenz angeboten. Darüber hinaus findet alle zwei Jahre ein Elternabend zum Thema „Der Medienalltag Ihrer Kinder“ in Zusammenarbeit mit der Medienpädagogin des Medienzentrums Bonn statt.

Für die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen wird in Zusammenarbeit mit dem Verein „Hilfe für psychisch Kranke“ im Rahmen des Projekts „Seele trifft auf Schule“ einen Vormittag zur Information über seelische Krankheiten bei Jugendlichen angeboten. Dazu gehören Berichte von Fachkräften, Betroffenen und deren Angehörigen sowie die Angabe möglicher Ansprechpartner, bei der Veranstaltung selber gibt es bei Bedarf Gelegenheit zu Einzelgesprächen.
Ergänzt wird dieses Angebot durch einen Elternworkshop, der im Abstand von 2-3 Jahren angeboten wird, und eine bereits stattgefundene Lehrerfortbildung.

Psychosoziale Sprechstunde (Caritasverband der Stadt Bonn)

Seit dem Schuljahr 2012/13 bietet der Caritasverband der Stadt Bonn monatlich eine psychosoziale Sprechstunde in unserer Schule an. Sie richtet sich an Schülerinnen und Schüler, Eltern oder Lehrer, die Beratung im pädagogischen, familiären oder psychosozialen Bereich suchen. In der Sprechstunde findet eine Beratung durch einen ausgebildeten Psychologen statt, in der auch ggf. über weitere außerschulische Beratungsstellen informiert wird.

Sprechstunde der Schulsozialarbeiter der Stadt Bonn

Im Rahmen eines Projektes der Stadt Bonn steht eine Schulsozialarbeiterin an unserer Schule nach Absprache zur Verfügung. Sie berät und unterstützt Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrer, die Fragen bzw. Beratungsbedarf im Bereich der Schulsozialarbeit haben.
Zusätzlich ergänzt und unterstützt sie unser Angebot im Bereich „Prävention“ und „Soziales Lernen“ (z.B. bei der Durchführung der Ausstellung „Klang meines Körpers“ und der „Teamtage“ (Klasse 5)).

Trägerinnen und Träger der Beratung

Klassenlehrerinnen und –lehrer (Erste Ansprechpartner für alle Fragen)

Jahrgangsstufenleiterinnen und –leiter (Erste Ansprechpartner für alle Fragen, Laufbahnberatung, Kurswahl)

Carolin Lerch (Andrea Schallenberg, Jutta Kaibel)
Erprobungsstufenkoordinator
Schullaufbahnberatung bei der Aufnahme, bei Schulwechsel und bei Fragen der Versetzung;
Individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Begabungen oder mit Defiziten im Arbeits- und Sozialverhalten.

Timotheus Schwake (Carsten Dittmer)
Mittelstufenkoordinator
Schullaufbahnberatung bei Aufnahme, bei Schulwechsel und bei Fragen der Versetzung;
Individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Begabungen oder mit Defiziten im Arbeits- und Sozialverhalten; Differenzierungsbereich; Abschlüsse.

Ralf Ricken
Oberstufenkoordinator
Schullaufbahnberatung bei der Aufnahme und bei Schulwechsel; Abschlüsse; Individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Begabungen;

SV – Verbindungslehrer
Vermittlung bei Konflikten zwischen Schülerinnen oder Schülern mit der Schule; Unterstützung der SV-Arbeit

Ingrid Bembenek
Beratungslehrerin; allg. Beratung

Jörg Bröckelmann
Beratungslehrer; Berufsberatung; allg. Beratung; Prävention

Uta Grothkaas
Beratungslehrerin; Lerncoaching; allg. Beratung; Suchtprävention

Jutta Kaibel
Beratungslehrerin; Lerncoaching; No-blame approach; Prävention; allg. Beratung

Andrea Schallenberg
Ansprechpartnerin für Fragen im Zusammenhang mit LRS

Birgit Neumann
Nachhilfeprojekt („Schüler helfen Schülern“)

Verena Lohmann -Niesen: Streitschlichter (SchülerInnen ab Klasse 9); Durchführung von Streitschlichtung; Begleitung bei länger andauernden Konflikten, Mobbingprävention

Eva Tóth: Medienscouts (SchülerInnen ab Klasse 9); Beratung bei rechtlichen Fragen, Problemen im Zusammenhang mit sozialen Netzwerken; „Abofallen“, Mobbing im Internet u.a.

Fortschreibung

Bei der Entwicklung des Beratungskonzeptes handelt es sich um einen dynamischen Schul-entwicklungsprozess. Das vorliegende Beratungskonzept versteht sich als Bestandsaufnahme.

Im Rahmen einer AG ab Klasse 9 wird das Programm „Erwachsen handeln“, einer Fortsetzung von „Erwachsen werden“ (Lions Quest) erprobt. Eine mögliche Implementierung dieses Programms könnte im Rahmen von Methodentagen in der EF erfolgen.
Außerdem wird ab dem Schuljahr 2019/20 die Tätigkeit der Medienscouts auf Klasse 8 mit einem weiteren Modul zum Thema „Mediensucht“ ausgeweitet.
Zusätzlich wird in Zusammenarbeit mit Schülerinnen aus der Q2, unserer Schulsozialarbeiterin und den Beratungslehrern das Projekt „Ich mache mich stark für die Gruppe“ erarbeitet und erstmals in den 7. Klassen durchgeführt.

Flyer zum Beratungskonzept:

hier