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Am 25.03.2015 wurde ein lang ersehnter Kindertraum des Bio-LKs wahr: Die Möglichkeit einen Frosch zu küssen, in der Hoffnung, er würde sich in einen Traumprinzen verwandeln. Wir konnten es kaum erwarten, endlich den geheimnisvollen Kottenforst …..

 

…..zu betreten. Gut gerüstet mit Regenjacken, Gummistiefeln, Taschenlampen und Kameras ging die Exkursion um 19:30 Uhr los. Natürlich erst nachdem P….. endlich den richtigen
Parkplatz mit ihrem Chauffeur, dem Fahrschullehrer, gefunden hatte. Doch schon
nach kurzer Zeit hieß es wieder anhalten. Wir mussten erst noch einen kleinen
Intelligenztest ablegen und unser Wissen unter Beweis stellen. Dann war die
erste Hürde gemeistert und der erste Teich durfte besichtigt werden. Und schon
fiel den Hochleistungsschülern eine vermeintliche Umweltverschmutzung auf:
Plastikeimer im Wasser. Aber schon bald wurde klar, dass es sich um
Vorrichtungen handelte, um die Amphibien zu fangen, was die Gefahr, beim
eigenständigen Amphibienfischen ins unglaublich abgrundtiefe Tümpelwasser zu
fallen, verringerte. Jetzt gab es aber erst einmal Molchsuppe, bestehend aus drei
unterschiedlichen Molcharten, einem Grasfrosch und einem Wasserkäfer. Jeder
konnte ein Fotoshooting absolvieren. Dennoch hieß es am Ende des Tages: Ich habe
heute leider kein Foto für dich (auf dem der Frosch geküsst wird). Auf jeden
Fall ging es dann weiter zum nächsten Teich. Auf dem Weg dorthin kamen wir an
zahlreichen Auf dem Weg dorthin kamen wir an zahlreichen Kröten vorbei, die von
unserem Angesicht erstarrt auf der Straße saßen. Dann
flitschten noch ein
paar Äste ins Gesicht und der zweite Teich lag vor uns. Mit der Zeit wurden
jedoch die Hände zu Eiszapfen, weshalb sich die (illegale) Handynutzung nicht
mehr lohnte. Man wollte am Ende nur noch nach Hause, um sich aufzuwärmen und
die Selfies mit #Küssdenfrosch bei Instagram zu posten. Am Parkplatz warteten
dann schon die Mamataxis und Fahrräder von übermütigen Sportlern, die 21:30 Uhr
im Dunkeln noch durch den Wald nach Hause fahren wollten. Unsere gefischten
Amphibien waren wieder in ihrem wohlig kalten Wasser und auch wir wieder zu
Hause. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute

 Johanna Ruf und Lennart Fürst                                                      

07 neugierige Blicke