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Skifahrt 2Skifahrt 4Nachdem wir pünktlich um 04:00 Uhr losgefahren sind, folgte zwar eine lange, doch auch sehr lustige Busfahrt mit mehreren Pausen nach Pfunds, Tirol, wo wir etwa 9 Stunden später in unserer Unterkunft „Schöne Aussicht“ ankamen. Mit einem wundervollen Ausblick auf verschneite Berge kamen die ersten organisatorischen Informationen. Anschließend schleppten wir alle unsere Taschen auf die Zimmer, danach wurden wir über die Skier, Skischuhe und wie man diese z. B. trägt unterrichtet. Anschließend liefen alle Schüler zu Toni, um sich die Utensilien auszuleihen, die man zum Skifahren noch brauchte. Ein sehr wichtiger Punkt, welcher nach dem sehr leckeren Abendessen, von Herrn Eglitis präsentiert wurde, war der Pistenaffe. Ein Affenkostüm, das der tragen muss, der den peinlichsten Fehler am Skitag gemacht hat. Daraufhin folgten die Gruppeneinteilung und die Uhrzeit zur Nachtruhe, womit der erste Tag auch schon rum war.

Sifahrt 1Am Sonntag fuhren wir morgens mit dem Bus nach Nauders, ein Skigebiet nicht weit weg von Pfunds. Viele standen an diesem Tag zum ersten Mal in ihrem Leben auf Skiern, für andere war es nicht anders als im Skiurlaub. Während die Anfänger also auf ebener Fläche lernten in ihre Skier reinzukommen, machten die Profigruppen Carving Übungen (Dabei lehnt man sich in die Kurven um Schwung aufzubauen). Nachdem die Anfänger, zu denen auch wir zählten, die wichtigsten Dinge, wie z.B. Schneeflug und Kurven, beherrschten, fuhren wir mit dem Tellerlift die blaue Piste hoch und starteten unsere erste Abfahrt. Als wir diese gemeistert hatten, fuhren wir bis zum Mittagessen auf die Hütte. Danach hatten wir weiter Skiunterricht. Gegen 16:00 Uhr machten wir uns dann wieder auf den Rückweg, da vor allem die Anfänger für den Tag genug vom Skifahren hatten. Zurück in Pfunds und unserem Heim, hatten wir Freizeit bis zum Abendessen. Nach dem Essen gab es Referate zu Themen wie Umwelt, Verhalten auf der Piste etc.
Am zweiten Tag fuhren wir in das Skigebiet „Schöneben“ in Italien, das wegen seinen breiten, langen Pisten und wunderschönen Talabfahrten allen sehr gut gefiel. Problematisch war das Wetter, denn es war windig und es schneite. Abends wurde uns erklärt, was am dritten Skitag besonders ist: An diesem Tag geschehen die meisten Unfälle.
Auch wenn man an diesem Tag in Nauders deutlich merkte, dass man nicht so fuhr wie am Vortag oder dass man sogar häufiger fiel, verletzte sich niemand ernsthaft.
Am fünften und somit letzten Skitag fuhren wir erneut nach Nauders, wo wir ohne Lehrer in beliebigen (aber mindestens Vierergruppen) fahren durften. So lange, bis auf der blauen Piste oben das Rennen stattfand. Jeder musste so schnell er konnte im Slalom die Piste runter und abends war die Siegerehrung. Doch das war noch lange nicht der letzte Tag, denn das Highlight war der Discobesuch im A-Club. Alle zusammen feierten und sangen die Lieder, das Ende wurde immer wieder nach hinten verschoben und auch die Lehrer tanzten mit. Der wunderschöne Abschluss war das Lied dieser Skifreizeit. „Country Roads“, das Lied, das jeden Tag auf der Piste, in der Gondel oder im Hotel gesungen wurde.
Alles in allem war es eine wunderschöne Fahrt, die wohl niemand je vergessen wird, auch wenn es ein paar Schwierigkeiten gab, zum Beispiel als neun Schüler im Aufzug steckengeblieben sind, weil sie nun mal zu viele waren.
An dieser Stelle möchten wir uns nochmal ganz herzlich bei allen Lehrern bedanken, die mitgefahren sind und vielen von uns diesen schönen Sport beigebracht haben. Einen besonderen Dank auch hier nochmal an Frau Leipold und Frau Guth, die alles organisiert und geplant haben.
Vielen, vielen Dank!
Von Sascha Kostanyan und Chiara Codazzi