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polenaustausch 2019 gruppe

Vom 14. bis zum 21. September haben zwölf Schüler der Q1 ihre polnischen Austauschpartner empfangen. Die Gruppe hat gemeinsam viel erlebt - ob beim Programm in Bonn, Köln und Amsterdam oder bei selbst geplanten Aktivitäten am Wochenende.

Dass wir unser Programm sehr reich gestalten konnten und dieses Mal sogar ein Ausflug mit Übernachtung in Amsterdam dabei war, haben wir der großzügigen Unterstützung durch das DPJW und den Lions Club Venusberg zu verdanken. 

Was den Schülern ganz besonders in Erinnerung geblieben ist, könnt ihr in den folgenden Berichten nachlesen.

Viel Spaß dabei!

Und wenn ihr den Bericht der Schüler aus Poznań sehen wollt, dann findet ihr ihn unter diesem Link: http://lo11.pl/bonn-amsterdam-kolonia-spotkanie-z-beethovenem-van-goghiem-i-naszymi-rowiesnikami-z-niemiec/

 

Samstag und Sonntag (ein Beispiel)

Nachdem wir die polnischen Austauschschüler am Samstagabend am Bonner Hauptbahnhof in Empfang genommen hatten, hat sich die Gruppe erst einmal getrennt. Die meisten sind auf direktem Wege nach Hause gefahren, doch einige nahmen einen Umweg über das Marriot Hotel. Von der Dachterrasse des Hotels konnte man sich einen ersten Eindruck der Größe Bonns und der Landschaft verschaffen. Zuhause wurde anschließend zu Abend gegessen und einige vereinbarten noch ein Treffen mit anderen Beteiligten des Austausches.

Am nächten Morgen begann der Tag für uns sehr früh, da der eine Teil der Gruppe geplant hatte ins Phantasialand zu fahren und der andere Teil im Kletterwald aktiv werden wollte. 14 Schüler haben sich um 9 Uhr am Hauptbahnhof getroffen, um von dort aus gemeinsam mit Bus und Bahn zum Phantasialand zu gelangen. Zu Beginn haben wir uns an der schnellsten und beliebtesten Achterbahn des Parks, der Taron, angestellt, da die Wartezeit zu diesem Zeitpunkt mit einer Stunde noch relativ gering war. Anschließend sind wir verschiedene Achterbahnen gefahren, unter anderem zwei Wasserbahnen und einen Freefall-Tower (Mystery Castle). Mittags haben wir gemeinsam Pizza gegessen, anschließend haben wir uns wieder im Park verteilt. Aufgrund des guten Wetters wurde es ein wunderschöner Tag, der uns viel Freude bereitet hat.

Die Schüler, die den Ausflug in den Kletterpark geplant hatten, trafen sich um halb 11 vor Ort, um der Einweisung zu folgen. Es gab vier verschiedene Parcours, die wir alle nach der Reihe geklettert sind, da der Schwierigkeitsgrad von Parcours zu Parcours gestiegen ist. Ein Highlight hierbei war ein sogenannter "Tarzansprung", bei dem man im freien Fall in ein gegenüber positioniertes Netz gesprungen ist. Anschließend sind wir eine sehr lange Seilbahn gefahren, von der man einen guten Blick auf die Weinreben des Ahrtals hatte. Zum Abschluss sind einige von uns noch den besonders schweren Parcours oder den Partner-Parcours geklettert. Nach einem gemeinsamen Picknick sind wir alle nach circa zwei Stunden nach Hause gefahren, um uns dann ein wenig später bei Eva zum Pizzaessen zu treffen.

 

Montag in Köln

gruppe köln

Am Montag haben sich die polnischen SchülerInnen in der Schule getroffen und sind nach einer kurzen Begrüßung mit dem Zug nach Köln gefahren. Während die deutschen SchülerInnen den Unterricht besuchten, besichtigten ihre AustauschpartnerInnen den Kölner Dom. Sie sind zusammen auf den Turm gestiegen, von dem sie einen wunderschönen Blick über die Stadt hatten. Schade nur dass der Himmel an diesem Tag so bewölkt war!

Anschließend hatten die polnischen SchülerInnen Freizeit, in welcher sie die Stadt besser kennenlernten. Auf dem Weg durch Köln erlebten sie die Vielfalt der Kölner Straßenkunst. Von Malern bis hin zu Musikern war alles dabei. Besonders begeisterte sie dabei ein Maler, der verschiedenste Flaggen, und sogar ihnen zuliebe die Polnische auf den Boden der Domplatte malte.

Um diesen Tag in Erinnerung zu behalten, suchten sie mehrere Souvenirshops auf, in denen sie Magnete und andere Andenken kauften. Zum Mittagessen aßen einige SchülerInnen eine leckere Pizza bei Vapiano.

Am Nachmittag trafen die zwei Gruppen aufeinander, um gemeinsam in den Zoo zu gehen, wo der restliche Tag verbracht wurde.

 

 

 

Dienstag und Mittwoch in Amsterdam

auf dem bootNach dreieinhalb Stunden kamen wir am Hauptbahnhof in Amsterdam an. Der Bahnhof war sehr groß und beeindruckend, auch das Wetter war gut. Es war zwar kalt, aber dafür auch sonnig. Im Hauptbahnhof war auch eine Bushaltestelle. Von dort aus konnten wir die Stadt und die Amster sehen. Beides hat uns gut gefallen, somit freuten wir uns auf die restliche Reise. Nach der Ankunft am Bahnhof fuhren wir mit der Straßenbahn zu unserer Unterkunft. Während der Fahrt sahen wir viele schöne Gebäude sowie die zahlreichen breiten Fahrradwege. In unserer Freizeit haben wir uns einige Sehenswürdigkeiten in der Stadt angeschaut. Besonders beeindruckt waren wir von den Kanälen und den schönen Brücken. Außerdem sind einige von uns in ein Café gegangen und haben dort Kakao getrunken.Als nächstes haben wir eine Kanalrundfahrt gemacht, bei der wir über einen Audioguide in unterschiedlichen Sprachen Informationen über die charakteristischen Gebäude von Amsterdam bekamen. Zum Beispiel erfuhren wir etwas über das Museum „Nemo“, welches aussieht wie ein Schiff oder über den Turm „Montelbaanstoren“. Zudem sahen wir das ehemalige „Juden-viertel“ und die teuersten Häuser von Amsterdam.Nach unserer schönen Kanalrundfahrt hatten wir Freizeit in der Stadt. Diese haben wir unterschiedlich verbracht, zum Beispiel haben sich einige etwas zu essen gekauft und die anderen haben sich die Stadt angeschaut und dabei Fotos gemacht. Außerdem haben wir Souvenirs gekauft, wie zum Beispiel Magneten, Stifte, Süßigkeiten, Postkarten oder T-Shirts. In der Stadt trafen wir außerdem Einwohner aus Amsterdam, diese waren nett und hilfsbereit.

Am Abend haben wir gemeinsam gegessen und danach ein Fußballspiel zwischen Lille und Ajax Amsterdam geschaut. Wir hatten einen schönen Tag und viel Spaß zusammen.

Am Mttwoch frühstückten wir um 8:30 Uhr. Es gab ein breit aufgestelltes Buffet mit vielen leckeren Sachen. Nach dem Frühstück hatten wir Freizeit in der Stadt, die wir nutzten, um typische niederländische Gerichte und Süßigkeiten zu probieren und die Stadt besser kennenzulernen.

amsterdam

Um 12:30 hatten wir zwei Führungen durch das Van-Gogh-Museum. Eine war auf Englisch für die Polen und die andere für die deutschen Schüler. Mit den Museumsführerin gewannen wir einen tollen Einblick in die Geschichte von Vincent Gogh, die verschiedenen Lebenssituationen, in denen er sich befunden hatte und seine verschiedenen Arten zu malen. 

Nach der interaktiven Führung hatten wir die Möglichkeit noch etwas länger in dem Museum zu bleiben oder nochmal in die Stadt zu gehen.Wir trafen uns gegen 15 Uhr wieder Am Hostel „Stayokay Oost” und fuhren gemeinsam zum Bahnhof. Wir bekamen pünktlich unseren ICE nach Köln und stiegen dort in die Regionalbahn nach Bonn um. Erschöpft von den anstrengenden aber eindrucksvollen Tagen in Amsterdam kamen pünktlich zurück. 

Donnerstag in Bonn

Am Donnerstag sind wir mit unseren Austauschpartnern in die Schule gegangen und haben in den ersten beiden Stunden den Unterricht unserer Austauschpartner besucht, um das deutsche Schulsystem besser kennenzulernen. 

Um halb zehn sind wir dann in die Innenstadt gefahren und haben dort eine Rallye „Auf den Spuren von Ludwig van Beethoven“ gemacht. Dabei haben wir unter anderem das Denkmal und das Geburtshaus des Komponisten, das alte Rathaus, das Hauptgebäude der Universität und mehrere Kirchen gesehen. Nach der Rallye haben wir gemeinsam mit den Bonner Studenten in der Mensa gegessen.  

bonnJPGSpäter bekamen wir noch eine Führung auf Polnisch im Haus der Geschichte und erfuhren Vieles über die deutsche Geschichte – insbesondere im europäischen Kontext.Wir haben u. a.  einen Teil der Berliner Mauer, eine Sputnik-Replik und mehrere Alltagsgegenstände aus der Zeit des zweiten Weltkriegs gesehen. Ein sehr interessantes Exponat war ein echter Mondstein. Um ca. 16:30 Uhr trafen wir uns dann mit unseren deutschen Austauschpartnern am Haribo-Shop in Bonn und haben viele Süßigkeiten des Bonner Herstellers eingekauft. JWir haben den polnischen Schülern erklärt, dass der Markenname „Haribo“ ein Akronym ist: Hans Riegel Bonn.

 

Freitag in der Schule - und der Abschied

Am Freitag haben wir im Computerraum des HBG gemeinsam diesen Bericht geschrieben. Für die Schnellen gab es einen Puzzle-Wettbewerb – die Bonner Sehenswürdigkeiten in 200 Teilen. Die Gewinner-Gruppe war ganz schön schnell und wurde mit Leckereien belohnt.

Am Abend gab es ein schönes Grillfest an der Schule. Wir haben lecker gegessen, Musik gehört, gesungen und auch Badminton und Volleyball zusammen gespielt. Auch das Wetter hat zum Glück mitgespielt. Das war wirklich ein gelungener Abschluss. Kein Wunder, dass es am Samstag am Bahnhof einige Tränen gab! 

 

 

abschied grillfest