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Versailles 2

Auch in diesem Jahr besuchte eine Schülergruppe des Hardtberg-Gymnasiums unsere Partnerschule in Villemomble: Das Collège Jean de Beaumont.
16 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 8b und 8c haben eine Woche in Frankreich verbracht und dabei viel Neues entdeckt.
Im Namen der Austauschgruppe bedanken wir uns ganz herzlich bei den französischen Gastfamilien und unseren französischen Kolleginnen und Kollegen für eine wunderbare Woche in Villemomble und in Paris und freuen uns schon auf den Gegenbesuch unserer französischen Freunde in Bonn!

Maria Adams und Johannes Reich

 

 

Eindrücke einer Schülerin

„Bienvenue à Paris“  hieß es am 04. April, als wir nachmittags am weltweit drittgrößten Bahnhof, dem Gare du Nord, ankamen. Die vielen neuen Eindrücke und vor allem die fremde Sprache waren zwar ungewohnt aber auch ungemein interessant.
Nach unserer ersten RER- Fahrt nach Villemomble wurde es spannend. Mit unseren französischen Austauschpartnern hatten wir zwar schon über WhatsApp und Co Kontakt gehabt, aber das erste richtige Treffen war trotzdem Nerven aufreibend. Doch nach den Kennenlernspielen in mehreren Gruppen war die erste Angst überwunden.
Richtig erleichtert waren wir jedoch erst, als wir uns nach der ersten Nacht in unseren Gastfamilien am Freitagmorgen wieder in der Schule trafen.
Nach den ersten Gesprächen mit Freunden über Zimmer- und Familienverhältnisse machten wir uns mit einem Reisebus auf den Weg in das berühmte Schloss Versailles. Den ehemaligen Wohnsitz von Ludwig XIV. fanden wir alle spannend. Nach der Rückkehr zur Schule trennten wir uns diesmal auf längere Zeit. Das Wochenende würden wir bei unseren Gastfamilien verbringen.
Nachdem wir zwei freie Tage mit viel Spaß gut überstanden hatten, ging es am Montag mit dem Programm in der Gruppe weiter. Auf dem Plan standen der Besuch im Museé d’Orsay und freie Zeit in Paris. Wir alle waren von dem Besuch in dem berühmten Kunstmuseum angetan, zumal wir eine Führung außerhalb der Öffnungszeiten mitmachen durften.
Nach einem Spaziergang durch die Stadt und dem anschließenden Besuch bei dem Bürgermeister von Villemomble verbrachten wir den restlichen Tag teils mit unseren Gastfamilien und teils mit unseren Freunden und ihren Austauschpartnern. Auch den darauf folgenden Tag verbrachten wir in Paris, unter anderem im Museé du Luxembourg, einem weiteren Kunstmuseum.
Abgesehen von den langen Fußmärschen durch die Stadt, die uns allen entweder mit Schmerzen oder Muskelkater in Erinnerung blieben, gefiel uns die Hauptstadt Frankreichs sehr gut. Umso mehr freute es uns, auch den Mittwoch in der Stadt verbringen zu können. Diesen Tag begannen wir mit einem kurzen und regnerischen Spaziergang über die Champs Elysee. Anschließend besuchten wir das Museé de l’Orangerie. Dort konnten wir sowohl Bilder von Franz Marc als auch von August Macke sehen. Doch die Begeisterung von uns hielt sich in Grenzen.
Das anschließende Bowlingspiel nach dem Besuch im Panthéon war dann wieder viel spannender. Für den krönenden Abschluss des Tages belagerten noch einige von uns einen nahe gelegenen Crêpes-Stand.
Den letzten Abend ließen wir dann mit einer gemeinsamen Gartenparty und einer unverschämt großen Menge Pizza ausklingen. Am letzten Morgen trafen wir uns dann am Bahnhof in Villemomble wieder und da war Abschied angesagt: Tränenreich aber auch zum Glück nur auf Zeit.
Nach der Ankunft in Bonn waren wir zwar alle froh wieder in einem vertrauten Land zu sein, aber die Zeit in Frankreich werden wir bestimmt nicht so schnell vergessen.

Farina Schwarze, 8b