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Für die meisten Schüler*innen der 9b und 9d war es das erste Mal - der Besuch einer Opernvorstellung. Bereits Wochen zuvor wurde im Musikunterricht auf diesen Tag hingearbeitet: Musik wurde gehört, im Internet recherchiert, Szenen nachgespielt oder umgeschrieben, Arien nachgesungen. Als der große Tag kam, waren alle gut vorbereitet...

Oper min

... und zwar auch optisch: schick gekleidet, die Jungs teilweise mit Krawatte oder Fliege im schwarzen Jackett, die Mädels in Nadelstreifen-Hosenanzügen oder Kleidern, teilweise mit Spitze oder mit Pailletten bestickt, so manche wagte sich auf High-heels hoch hinaus... und bereute dies wenig später... 

Allein deswegen war der Opernbesuch für viele Schüler*innen ein Erlebnis, aber auch weil man "zusammen mit der ganzen Klasse" dort war - ein richtiges Event also. Und natürlich war auch die Opernvorstellung selbst eine Erfahrung, die sicherlich keine*r so schnell vergessen wird. Der Opernklassiker - Mozart's Zauberflöte - bot sich vor allem deshalb an, weil seine Musik weltbekannt und diese Oper bis heute eine der meistgespielten Opern weltweit ist. Zudem passt die märchenhafte Geschichte der Zauberflöte rund um die Prinzessin Pamina, ihre Mutter, die Königin der Nacht, sowie den Prinzen Tamino und den lustigen Vogelfänger Papageno wunderbar in die Vorweihnachtszeit. Dementsprechend empfanden viele Schüler*innen die Vorstellungslänge von mehr als 3 Stunden als durchaus „machbar“ und „gut auszuhalten“. Einige kündigten im Nachgespräch sogar an, irgendwann mal wieder in die Oper gehen zu wollen...