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Wir haben die einmalige Gelegenheit erhalten, an einer neuntägigen Akademie während der Sommerferien für begabte Acht- und Neuntklässler teilzunehmen. Hierzu mussten wir ein aufwendiges Auswahlverfahren durchlaufen, da es nur wenige Plätze für die Akademie gab. Zwei Bewerbungen waren dafür notwendig, unsere und eine der Lehrer. Nur die besten Schüler wurden angenommen. Es gab drei Standorte mit jeweils drei Kursen, von denen man sich einen auswählen musste.

 

 

Katharina besuchte den Kurs Astrophysik, der von einer qualifizierten Wissenschaftlerin und einem engagierten Lehrer geleitet wurde. Behandelt wurden die Themen Spektroskopie, alles rund um das Thema Sterne und natürlich die eigenen Interessen. Der Kurs machte einen Ausflug zum Radioteleskop Effelsberg.

Natalie ging in den Forensik Kurs, welcher sich zum Beispiel mit dem Thema Genetik beschäftigte. Die Teilnehmer konnten auch selbst Kriminalfälle „erstellen“ und mithilfe der unterschiedlichen Techniken, z. B. der Visualisierung latenter Blutspuren oder der Blutspritzeranalyse, bei der man auf einen blutigen Schwamm einschlagen durfte, lösen. Lydia Benecke, eine berühmte forensische Psychologin, erklärte dem Kurs anschaulich das Denken eines Psychopathen. Außerdem beobachteten die angehenden Forensiker unterschiedlich präparierte Hähnchenschenkel beim Verwesen.

Der Mathekurs nahm die Themen Rekursionen, die Chaostheorie und Fraktale durch und fuhr in das Arithmeum Bonn.

Die Kurse waren alles andere als Schulunterricht, da wir auch ein lockeres Verhältnis zu den Kursleitern hatten. Abends gab es drei „KüA-Schienen“, sogenannte kursübergreifende Angebote. Diese wurden von uns gestaltet und daher hatten wir jeden Abend die Qual der Wahl von Badminton über Werwolf, Poker und Band zu Spanisch, Kunst und vielem mehr. Außerdem wurde in der Mittagspause ein Chor von unserer Musikkursleiterin angeboten.

Am letzten Tag wurde eine große Abschlussfeier veranstaltet, bei der jeder von uns eine Urkunde von Sylvia Löhrmann, der Landesbildungsministerin, und Michael Funke, dem Landesbeauftragten der deutschen JuniorAkademien, bekommen hat. Das Beste an der Akademie war jedoch, dass wir eine echte Gemeinschaft geworden sind. Noch nicht einmal eine Woche nach der Akademie fand das erste Nachtreffen statt. Für alle Beteiligten war es eine wunderschöne und unvergessliche Zeit!

Katharina Aupperle und Natalie Schürmann, beide 9a