Account
Please wait, authorizing ...
×

Montag, 22. Juni 2015: die beiden Biologie Hochleistungskurse der Q1 versammeln sich auf dem Parkplatz. Alle Schüler stehen pünktlich um 15:00 Uhr bereit zur Abfahrt und nehmen das Ziel Dornumersiel ins Visier. Nach anstrengenden 5 Stunden im Bus sind wir schließlich ohne Verluste an der biologischen Station angekommen. So schnell wir auch fuhren, den Regen konnten wir leider nicht abhängen, aber da wir nicht aus Zucker sind, ...

 

 

... ging es nach einer kurzen Verschnaufpause los auf Erkundungstour. Der 20 minütige Fußweg zur See machte uns Schülern schon da zu schaffen. Trotzdem wurde tapfer weiter marschiert. Am nächsten Morgen, waren alle gerüstet und fit für die Wattwanderung. Für viele der Schüler der Hochleistungskurse das erste Mal. Mit Regenjacken, dem passendem Schuhwerk und einem erwartungsvollen Gefühl im Bauch, ließen wir uns vom Leiter der biologischen Station Herrn Van der Meer durch die Weiten des Wattenmeers führen.

Wattne Exkursion

Dort war der Ein oder Andere ganz schön überrascht, was es zwischen Schlick und Salzwasser alles zu finden gab. Dies stieß vor allem bei den „Nur-Sockenträgern“ nicht gerade auf Begeisterung. Muscheln, Krebse, Wattwürmer und Co wurden vorsichtig eingepackt und mitgenommen. Nach ein-bis zwei Komplikationen - verursacht durch verlorene Schuhe oder durch einsinkende Schüler - konnten unsere Schätze anschließend im Labor genauer unter die Lupe genommen werden. Das Highlight war natürlich die Verfütterung unseres Krebses an den Hummer im Museum, welches mit faszinierten Augen und dem ein oder anderen „OH“ und „AH“ begleitet wurde. Der Tag war jedoch noch nicht zu Ende, und so gab es anschließend noch eine, auf Grund des Wetters eher weniger ausführliche, Vogelbesichtigung. Am Abend kam dann der Moment, in dem wir uns fix und fertig in unsere Betten fallen lassen konnten, um uns für den nächsten Tag zu wappnen.

Am darauffolgenden Tag konnten wir fast erfroren  etliche Babies auf den Seehundbänken ausmachen. Angeführt von Herr Van der Meer, wanderten wir Schüler wie eine Truppe kleiner Eiszapfen auf die Insel Langeoog. Nach mehreren informierenden Referaten gab es dann auch etwas Freizeit und jeder konnte sich in dem kleinen Städtchen auf der Insel frei bewegen. Zum Glück waren alle groß genug und fanden den Weg zur Eisenbahn, welche uns wieder zum Schiffchen bringen sollte. Auf dem Boot wurden dann die Fischernetze eingeholt und der Inhalt näher betrachtet. Wieder andere versuchten sich wacker als Seemann und steuerten das Schiff zurück in den Hafen, was glücklicherweise gut ging.

Der letzte Tag wurde auf den Salzwiesen verbracht. Jeder durfte sich seinen Quadratmeter suchen und die doch etwas schwer zu identifizierenden Pflanzen benennen. Um 12 Uhr war die Abfahrt nach Hause geplant aber nein, Pustekuchen. Leider stand der Bus, der uns zurück in die vier Wände der Klassenräume bringen sollte, im Stau und so mussten wir 4 Stunden warten. Dies wurde jedoch dank unserer Lehrer mit einer Runde Eis für alle erträglicher gemacht und auch das Wetter wurde „oh Wunder“ schlagartig zu Abreise besser.

Nach der dann doch zügig vorbeigehenden Busfahrt fielen wir alle geschafft in die Arme unserer Eltern. Rückblickend waren diese vier Tage wohl das Spektakulärste am ganzen Schuljahr. Mit viel Spaß und dem Wandern und Besichtigen ist wohl das Sportprogramm für die Sommerferien abgedeckt und jeder freut sich auf entspannte sechs Wochen Nichtstun.

Pauline Koop und Johanna Ruf, Q2