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Kirsten neuAuf der Suche nach Geschichte vor Ort zum Anfassen führte uns unser Ausflug ins Kloster Heisterbach und ins Siebengebirgsmuseum in Königswinter.

Als erstes sind wir, die 8a, mit Frau Ritter und Frau Reichartz in einer aufregenden Bus- und Bahnreise von der Stadt in die waldreichen Berge des Siebengebirges zum Kloster Heisterbach hoch gefahren. Das Kloster ist zwar ganz nah an Bonn dran, aber man fühlt sich in einer ganz anderen Welt! Philipp, 8a: „Die Umgebung ist unfassbar schön. Es ist empfehlenswert!“
Dort angekommen, haben wir die beeindruckende Klosterruine Heisterbach besucht – eine schöne Kulisse für unsere Fotos bei strahlendem Sonnenschein! Und wir konnten in einer Rallye spannende Details über das Leben der Mönche erfahren. Die Rallye hat uns geholfen, uns die Sachen besser einzuprägen. Wir schrieben in karolingischer Minuskel, entzifferten römische Jahreszahlen und erfuhren durch die Lehenspyramide, was „un fief – ein Lehen“ für den Vasallen (z.B. einen Bauern) und für seinen Lehnsherrn, z.B. ein Kloster, bedeutete.

Von der riesigen Klosterkirche steht heute noch ihr Chor, das ist der heiligste Richtung Jerusalem ausgerichtete Teil. Wenn Steine erzählen könnten…Wir sollten herausfinden, welche Geschichte uns die Klosterarchitektur erzählt. Und wir haben romanische und auch gotische Stilelemente entdeckt. Mit 88 Metern Länge übertraf diese Abteikirche in ihrer Größe alle romanischen Kirchen Kölns, außer dem damaligen romanischen Dom. Den Menschen, die in den umliegenden Dörfern in schmalen Gassen und niedrigen Fachwerkhäuschen wohnten, muss es sehr überdimensioniert vorgekommen sein!
Die Mönche und Nonnen waren in ihrem Kloster Selbstversorger und hatten deshalb sehr viele Berufe, wie z.B. Bauer, Architekt, Bäcker, Krankenpfleger, Maurer, Bauarbeiter, Obstbauer, Schreiber etc.. So trug das Kloster mit dazu bei, dass Gesellschaft und Wirtschaft voran kamen, z.B. auf den Gebieten des Ackerbaus, der Architektur, der Literatur und der Medizin.
Die Novizen erhielten beim Eintritt ins Kloster einen neuen Namen und sie hatten, sogar noch strenger als die Benediktinermönche, einen überaus strikten Tagesablauf. So mussten sie schon um 4 Uhr aufstehen und hatten nur 40 Minuten Freizeit am Tag. Es gab ein Gehorsamsgelübde, ein Keuschheitsgelübde (also Ehelosigkeit) und obwohl die Klöster eigentlich arm sein sollten (Armheitsgelübde), waren die meisten in Wirklichkeit aber ziemlich reich. Der Kölner Erzbischof veranstaltete in einem Hotel am Rhein, das noch heute steht, Festmahle mit 20 Gängen und lud dazu gleich den Abt des Klosters Heisterbach mit ein.
Wir durften auch in die Zehntscheune auf dem Klostergelände gehen, in der schon Beethoven gespielt haben soll. In der riesigen Holzscheune standen viele Ausstellungstafeln zum Leben und Wirken der Zisterzienser, die ausgehend von Cîteaux 1098 im französischen Burgund Hunderte von Tochterklöstern gegründet haben. Mohammad, 8a: „Mir gefiel die Scheune am besten, weil es sehr interessant war herauszufinden, wie die Leute schon damals gedacht haben und die Scheune sehr gut gebaut haben.“
Anschließend ging es wieder mit dem Bus nach Königswinter ins Siebengebirgsmuseum, wo wir von einer ehemaligen Geschichtslehrerin des Hardtberg-Gymnasiums, Frau Kolsdorf-Krause, eine spannende Führung bekommen haben. Dabei ging es auch um die vielen Burgen, die es im Mittelalter im Siebengebirge gab. Danach hatten wir in der Fußgängerzone eine Stunde Zeit, um eine kleine schöne Pause mit Döner und Eis einzulegen.
Alles in allem wissen wir jetzt alle viel über das Klosterleben und über Burgen – also wir empfehlen den nächsten 8Klässlern auf jeden Fall diesen Ausflug! Émanuelle, 8a : « A mon avis, c’était une bonne excursion et je la recommande à tout le monde, à tous les âges. »

Janna, Emili, Elea, Hiba, Johanna aus der 8a

L’excursion à l’abbaye cistercien „Heisterbach »
Mercredi, le 16 novembre 2022, nous avons fait une excursion en histoire bilingue à l’abbaye « Heisterbach ». Nous y sommes allés avec le train et le bus et quand nous arrivions, il a fait très beau. L’abbaye est détruite, mais il y a une partie de l’église qui est encore là. Après la visite intéressante là-bas, nous sommes partis avec le bus pour visiter le musée sur le « Siebengebirge » avec une ancienne professeure de l’Hardtberg-Gymnasium qui nous a expliqué l’histoire des monastères et des châteaux forts. Puis, nous avons eu la permission d’aller visiter la vieille ville de Königswinter et nous avons mangé quelque chose en groupes de trois personnes minimums. Finalement, nous avons rencontré toute la classe devant le musée « Sealife » pour repartir à Bonn.
Elisabet, 8a

 Und das sagt die 8a zum Ausflug:

Nicolas: „Es war eine sehr tolle Erfahrung und ich hab viel gelernt. Vor allem die Zentscheune war sehr interessant. Am meisten hat mir in der Scheune die Ausstellungstafel mit dem Geheimgang unterm Brunnen gefallen. Das Siebengebirgsmuseum hat mir auch gefallen, da ich manche Sachen über das Siebengebirge noch nicht wusste, wie z.B. die Anzahl der Burgen, die es gab.“
Hiba und Anna: „Ein toller Tag!“
Jakob: „Ich fand den Ausflug sehr schön und wir haben sehr viel gelernt. Insgesamt fand ich das Thema Klöster höchst interessant. Und mein Döner zu Mittag war auch lecker.“
Soufiane: „Es war ein spaßiges Erlebnis. Als wir etwas Zeit hatten, haben wir in der Zehntscheune Mr. Meat gespielt und auf dem Klostergelände Fortnite.“
Nora : „Der Ausflug hat viel Spaß gemacht!“