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JIA II21 Roboter fahren um die Wette. 21 Schülerinnen und Schüler stehen daneben und feuern sie an. Dies ist der spannende Abschluss zweier sehr ereignisreicher Wochen im Rahmen des Austausches mit unserer Partnerschule in Brdovec. Der kleine Ort liegt in der Nähe von Zagreb in Kroatien. Dorthin fuhren 11 Junioringenieurinnen und -ingenieure und ausnahmsweise stand mal nicht die Sprache eines fremden Landes, sondern ein technisches Projekt im Vordergrund.

Aus 3D-gedruckten Teilen und elektronischen Komponenten wie Controllern und Sensoren lötete und baute jeder seinen eigenen kleinen Roboter. Einige Teile konstruierten die Schülerinnen und Schüler selbst im CAD, so dass jeder Roboter ein eigenes Aussehen bekam.

Vormitttags arbeiteten die kroatischen Schülerinnen und Schüler jeweils mit dem Austauschpartner an dieser Aufgabe und halfen sich gegenseitig in bestem Englisch. Nachmittags war Gelegenheit Land und Leute näher kennenzulernen. Höhepunkt in Kroatien war der Besuch der Plitvicer Seen. An diesem Ort wurde die Schlussszene des Films „Der Schatz im Silbersee“ gedreht. Auch die Hauptstadt Zagreb wurde gleich zweimal besucht.

JIA 1Beim Rückbesuch in Deutschland stand dann die Programmierung des Roboters auf dem Stundenplan. Fertig erstellt hatte dieser selbständig einen vorgegebenen Parcours entlang einer schwarzen Linie zu bewältigen.

Nachmittags besuchten wir den Sprungraum und eine Boulder-Halle. Ein Besuch auf der Turmspitze des Kölner Doms und das Phantasialand durften natürlich auch nicht fehlen.

Am letzten Tag dann der Wettbewerb: Beeindruckende 19 Roboter kamen ins Ziel, Emmas Roboter (8. Klasse, Brdovec) belegte einen hervorragenden 2. Platz. Auf den 1. Platz landete unschlagbar Fynns Roboter (9. Klasse, Bonn). Der Glückwunsch geht aber eindeutig an alle Schülerinnen und Schüler, die mit sehr viel Engagement an ihren Robotern gearbeitet haben und darüber hinaus ein großartiges Team waren!

Hier einige Stimmen dazu:
„Mir hat besonders das Zusammenarbeiten mit den kroatischen als auch deutschen Schülern gefallen, man hat sich gegenseitig unterstützt und trotzdem eine Menge Spaß gehabt.“ (Fynn, 9a)

"Mir hat das Projekt an sich sehr gefallen, von den Ausflügen hier in Deutschland bis zur Zusammenarbeit und Stimmung. Alle waren freundlich zueinander und haben gut mit allen gearbeitet. Es gab nicht so richtig einzelne Teams, sondern alle waren zusammen in einer Art Team.“ (Sergio, 9c)

"Besonders gefallen hat mir vor allem die gemeinsame Zeit im Bezug auf die Ausflüge und generell das Zusammenseinin der Gruppe. Desweiteren hat das Roboter-Prpjekt sehr viel Spaß gemacht, da man durch das gemeinsame Ziel viel Hand in Hand gearbeitet hat sowie sich gegenseitig unterstützt hat." (Silas, 9b)

Auf der Abschlussparty wurde diese Teamleistung mit Walzertanz und Macarena nochmal ausgiebig gefeiert.

Zum Projekt: Der Technik-Austausch ist Teil des Wahlpflichtfaches Junior-Ingenieur-Akademie (JIA) und wird von der Deutsche Telekom Stiftung und dem PAD umfangreich unterstützt.