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Aktuelle Informationen und Grundlegendes zum Distanzunterricht ab dem 14. 12. 2020 haben wir in einer Kurzfassung des allgemeinen Konzepts zum Distanzunterricht am Hardtberg-Gymnasium zusammengestellt:

Das schulinterne Konzept für den Distanzunterricht (s. Homepage) wurde auf der Schulkonferenz am 02. 11. 2020 verabschiedet. Der vorliegende Auszug stellt eine sinngemäße Zusammenfassung und Erläuterung der wichtigsten Bestimmungen dar und fokussiert insbesondere Regelungen zur Unterrichtspraxis und Leistungsbewertung im Rahmen einer Teilschulschließung, wie sie ab dem 14. 12. 2020 erfolgt. (Stand: 12. 12. 2020).

1. Schulpflicht und Leistungsbewertung

  • Die Schülerinnen und Schüler sind zur Teilnahme am Distanzunterricht verpflichtet und erfüllen auf diese Weise die Schulpflicht ebenso wie im Präsenzunterricht. Dies gilt auch für Quarantänesituationen. Erwartet wird die Vorbereitung des Unterrichts, eine aktive Beteiligung, die Anfertigung von Arbeiten und Hausaufgaben, die nach den Vorgaben der Lehrkraft in der Schul-Cloud abgegeben werden, sowie ggf. die Teilnahme an Videokonferenzen.
  • Die Eltern haben eine gesetzlich verankerte Mitwirkungspflicht, insofern sie dafür Sorge tragen, dass ihr Kind der Schulpflicht auch dann nachkommt, wenn Distanzunterricht erteilt wird.
  • Bei technischen oder sonstigen Schwierigkeiten wenden sich die Lernenden von sich aus umgehend per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) an die betreffende Lehrkraft.
  • Leistungsbewertungen beziehen sich auch auf die im Distanzunterricht vermittelten Inhalte und Kompetenzen sowie die erbrachten Leistungen (in der Regel im Rahmen der „Sonstigen Mitarbeit“). Klassenarbeiten und Prüfungen, die sich ebenfalls darauf beziehen können, finden in der Regel im Präsenzunterricht statt.

2. Technische Ressourcen

  • Der Distanzunterricht erfolgt über das Lernmanagementsystem der HPI Schul-Cloud mit der integrierten Konferenzsoftware BigBlueButton. Im Bedarfsfalle wird E-Mail-Kommunikation ergänzend herangezogen. Einzelne Pilotgruppen erproben einzelne Tools von LOGINEO NRW.
  • Technische Hilfe wird über ein Ticket-System (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) angeboten. Im internen Bereich der Homepage sind des Weiteren unterschiedliche Anleitungen hinterlegt.
  • Die Schule verfügt über eine größere Zahl an iPads zur Ausleihe, die an Schülerinnen und Schüler mit Bedarf für den Zeitraum der Schulschließung ausgeliehen werden können. Die Erziehungsberechtigten stellen mittels eines Formulars einen Antrag und unterzeichnen einen Ausleihvertrag; das Gerät wird in der Schule ausgegeben (Ansprechpartner: Herr Eglitis und Herr Imberg).

3. Asynchroner digitaler Unterricht–Aufgaben in der Schul-Cloud

  • Aus pädagogischen Erwägungen und aufgrund organisatorischer Gründe (z. B. parallele Lerngruppen im Präsenzunterricht) bildet der asynchrone Unterricht die Basis des digitalen Unterrichts im Distanzlernen. Unterricht findet in allen Fächern statt.
  • Aufgaben werden spätestens an dem Tag, an dem das Fach gemäß Stundenplan unterrichtet wird, bis 7.00 Uhr morgens eingestellt. In der Erprobungs- und Mittelstufe können, wenn möglich, Aufgaben (bzw. Teile von Aufgaben) bereits am Wochenende bzw. am Montag in Form von Wochenplänen oder ähnlichen Modellen, z. B. als Padlet) zur Verfügung gestellt werden. Die Klassenleitungen haben eine koordinierende Funktion im Hinblick auf den Aufgabenumfang.
  • Die Aufgabenstellungen berücksichtigen einen angemessenen Arbeitsaufwand sowie die vorhandenen zeitlichen, räumlichen und technischen Ressourcen der Lernenden und greifen gezielt auf vorhandene Lehrwerke zurück. Der Zeitpunkt für die Einreichung wird transparent gemacht.
  • Bearbeitete Aufgaben werden von den Schülerinnen und Schülern zentral über die Schul-Cloud abgegeben, bei Texten möglichst in einer zusammenhängenden Datei (z. B. im pdf-Format), insbesondere wenn es sich um mehrere fotografierte Heftseiten handelt. Nicht alle bearbeiteten Aufgaben müssen eingereicht werden; konkrete Vorgaben erfolgen seitens der Lehrkräfte.
  • Die Lehrkräfte geben im Rahmen ihrer Möglichkeiten Rückmeldungen über die Schul-Cloud in Form von Einzelkommentaren oder gruppenbezogenen Erläuterungen (z. B. als Videobotschaften oder in schriftlicher Form) und / oder stellen Lösungen zur Selbstkontrolle bereit.

4. Synchroner digitaler Unterricht –   Videokonferenzen

  • Videokonferenzen orientieren sich terminlich an den üblichen Stundenplanzeiten des Unterrichtsfachs (es sei denn, es werden anderweitige Absprachen getroffen), damit sie nicht mit anderen Unterrichtsstunden kollidieren. An der Unterrichtskonferenz nehmen ausschließlich die Schülerinnen und Schüler der betreffenden Lerngruppe und die Lehrkraft teil.
  • Im Online-Unterricht gelten die gleichen Regeln zur Mediennutzung wie im regulären Schulbetrieb (d. h. es werden keine Ton- oder Videoaufzeichnungen gemacht, es wird nicht fotografiert).
  • Bei der Teilnahme an Videokonferenzen sollte auf einen ruhigen Platz ohne störende Hintergrundgeräusche und mit guter Internet-Verbindung geachtet werden. Die Nutzung eines Headsets (Kopfhörer mit Mikrofon) verbessert meist die Audioqualität. Um pünktlich zu sein, empfiehlt es sich ca. 10 Minuten vor Beginn mit dem Einloggen zu starten.
  • In der Konferenz wird das Mikrofon nur angeschaltet, wenn man selbst spricht. Die Kamera kann, muss aber nicht eingeschaltet werden; Weiteres regelt die unterrichtende Lehrkraft, ebenso die Nutzung des Chats.

Ausführliche Erläuterungen und Hintergrundinformationen finden Sie in den beiden Konzepten zum Distanzunterricht:

Erste Schritte für den Online-Unterricht und Grundregeln für Videokonferenzen haben wir hier zusammengestellt:

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern im Präsenz- wie im Distanzunterricht eine gute und gelingende Schulwoche!